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Endlich, endlich konnte ich meine im geschenkte Ballonfahrt über Köln antreten. Das Wetter passte und so stand ich an einem Sonntag früh 4:00 auf um pünktlich 6:00 am Startplatz zu sein. Manche Leute mussten allerdings länger auf die Ballonfahrt warten, den Rekord hat jemand mit 6 Jahren gehalten. Aber heute kam der Korb und der dazu gehörige Ballon.

Nun muss der Ballon natürlich erst mal aufgeblasen werden. Dazu braucht man zwei (denn es handelt sich hier um den größten Ballon, den es hier so gibt, zugelassen für bis zu 18 Personen + Piloten) Ventilatoren und Helfer.

Und ab ging’s, über das sonntäglich schlafende Köln. Man kann nur fahren, bevor die Thermik einsetzt, daher mussten wir bei Sonnenaufgang losfahren. Super Gefühl, der Ballon erhebt sich langsam und schwebt einfach davon, nur vom Wind getrieben. Man kann den Ballon nicht steuern, nur die Höhe durch den Einsatz der Brenner regulieren.

Nach anderthalb Stunden ging es dann schon wieder abwärts, gelandet sind wir in Köln Ossendorf. Gut, dass da genug Wiese ist. Man darf aber erst aussteigen, wenn der Ballon von der Hilfscrew zur Seite weggezogen ist und entlüftet wird, sonst wird der Korb leichter und alle erheben sich wieder in die Lüfte.

Während wir den Ballon zusammenlegen...

... kommen die Verfolger...

... und landen im Gebüsch

Und das braucht man alles zum Ballonfahren:

    einen Korb

    Brenner

    Ventilatoren zum Aufblasen vor dem Start

    einen Ballon (hier schon verpackt)

    Und nach einer zünftigen Taufe darf man mich jetzt

    “Baron André, der genießende Aeronaut von Köln-Ossendorf”

    nennen.


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    Letzte Änderung: Freitag, 2. Juni 2006