Eine lange Anfahrt brachte uns über Serpentinen zum hochgelegenen Eungella Nationalparkt. Hier ist ein richtiger urwüchsiger Campingplatz (formlose Anmeldung bei der Rangerstation) ohne Stromanschluss, so dass diesmal die Batterie herhalten muss. Die Toilette mussten wir uns mit einer riesigen, etwa handtellgroßen Spinne teilen. Ob die wohl giftig war? Per “Self-guided Tour” kann man eine schöne kurze
Abendwanderung durch den Regenwald machen. VIelleicht begegnet man dabei auch der Hauptattraktion des Parks, dem Schnabeltier (Platypus), im Wasser. Aber man muß schon ruhig sein. Krächz! Krah! Kietsch-zschilp! So wird man früh geweckt und weiß, dass man sich inmitten der Natur befindet. Hier oben gibt es richtigen Regenwald mit riesigen Bäumen und unheimlichen Geräuschen. Eine längere, etwa zweistündige Wanderung haben wir am nächsten Tag gemacht, Kartenmaterial gibt es am Campingplatz. Nur ca. 1 Prozent des Tageslichts erreicht den Boden unter den Baumriesen und die seltsamen Geräusche der Tiere kannten wir so bisher auch nicht. Wieder runter von den Bergen führte uns unser Weg nach Mackay und Buccasia. |