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Wir mußten früh losfahren, denn eine Führung im Martin-Luther-Gymnasium war für 11 Uhr geplant und die nächste wäre erst 13 Uhr gewesen. Wir kamen fünf Minuten vor 11 Uhr an und waren somit pünktlich.

In einem großen Neubaugebiet voller Plattenbauten (WBS 70), das Mitte der 70-iger Jahre aus dem Boden gestampft wurde, stand eine Schule in Plattenbauweise, die noch vor einigen Jahren ein ziemlicher Sanierungsfall war.

Die Schüler sollten malen, wie sie sich ihre neue Schule vorstellten. Die Ergebnisse zeigten eine völlig neue Schule mit viel Grün und ohne rechte Winkel. Daher kam man auf die Idee, Friedensreich Hundertwasser zu fragen, ob er nicht helfen will.

Hundertwasser fand die Idee gut und so wurde ein ungewöhnliches Projekt realisiert. Leider ist Hundertwasser gestorben, bevor das Projekt vollendet war, aber ich denke, die Schule kommt seinen Plänen sehr nahe.

Nachdem wir auch noch die Schlosskirche angesehen hatten, an deren Tür Martin Luther seine Reformationsthesen aufgehängt hatte, fuhren wir weiter nach Bautzen, der fast tausendjährigen Stadt. Diese wollten wir uns am nächsten Tag genauer ansehen.

Der Markt in WIttenberg mit den Denkmale n der beiden großen Reformator er


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Letzte Änderung: Freitag, 2. Juni 2006