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Fahrt nach Rügen

Aber erst mal mußten wir hinkommen. Die Ostseeautobahn A20 ist ja nur in Teilstücken fertig, also fuhren wir von Lübeck bis zum zur Zeit fertiggestellten Beginn. Weiter ging’s Richtung Rostock. Hier hört die Autobahn zur Zeit auf. Von dort fuhren wir dann nicht über die ständig überfüllte Bundesstarße über Ribnitz-Damgarten sondern über viel Kopfsteinpflaster und kleine Dörfchen im Hinterland. Diese Tour ist viel reizvoller und stressärmer zu bewältigen.

Durch Stralsund hindurch führt der Weg über den Rügendamm. Wenn man Pech hat, dann ist dieser gerade geöffnet, um Schiffe passieren zu lassen. Dies geschieht aber zu festen Zeiten die überall in Stralsund aushängen und dauert auch nie länger als 20 Minuten. Wir hatten Glück und keinen Stau.

Auf Rügen selbst folgt man am besten der deutschen Alleenstraße über Garz und Putbus und nicht der Bundesstraße über Bergen. Hier gibt es zwar mehr Kopfsteinflaster, aber dafür die schönsten Alleen der ganzen Aleenstraße überhaupt. Am berühmtesten ist die Kriemlindenallee, die sich wie ein Tunnel über die Straße erstreckt.

In Göhren fanden wir dann unsere Fereinwohnung in einem im Bäderstil gebauten Haus mit 8 verschiedenen Ferienappartements. Das Haus liegt in einer ruhigen Sackgasse direkt im kleinen Zentrum von Göhren, 1 Minute zum Bäcker und vielen Geschäften und Restaurants, 5 Minuten zum Kino und zum Supermarkt. 8 Minuten zum Nordstrand, 15 Minuten zum ruhigen, rauheren Südstrand. Trotzdem spürt man im Haus und auf der Terasse nichts davon, dass man so zentral wohnt.

Am Abend noch ein kleiner Strandspaziergang. Am nächsten Tag fuhren wir dann mit dem Rasenden Roland.


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Letzte Änderung: Freitag, 2. Juni 2006