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Heute wird selbst gepaddelt. Als Anfänger ließen wir uns eine einfache Tour zeigen und bekamen dann ein Boot, zwei Paddel und eine Wasserkarte. Die Fließe sind markiert wie sonst Wanderwege, jedes hat einen Namen und Markierungen. Man braucht also eine Wasserkarte, um sich zurechtzufinden und nicht falsch abzubiegen.

Paddeln ist nicht schwer, so lange keiner entgegen kommt und man versucht, nun erst recht geradeaus zu fahren. Dann klappt es meistens nicht. Aber es macht großen Spaß und es ist wunderschön, ruhig durch die kleinen Fließe zu gleiten und den Libellen zuzusehen.

Nach zwei Stunden waren wir wieder am Ausgangsort und auch etwas geschafft. Es ist eben ungewohnt.

Nachmittags haben wir dem unweit mitten im Spreewald liegenden Städtchen Burg einen Besuch abgestattet und sind zum Bismarckturm gelaufen. Beim Wandern durch den Spreewald kann man jede Menge Störche beobachten.

Vom Bismarckturm hat man einen schönen Rundblick über den Spreewald.

Zu abend gegessen haben wir in einer ungewöhnlichen Gaststätte im ehemaligen Bahnhof. Schon 1974 wurde der Bahnverkehr eingestellt, aber in der Gaststätte kommen die Züge mit den Getränken und Eisbechern an den Tisch gefahren! Fast jeder Tisch hat Gleisanschluss, die Tische ohne Gleisanschluss werden von Kellnern per “Schienenersatzverkehr” bedient. Leider hatten wir unseren Fotoapparat vergessen...

Damit war nun auch schon unser Kurzaufenthalt im Spreewald beendet und wir fuhren am nächsten Tag weiter nach Bautzen mit einem Umweg über Wittenberg.


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Letzte Änderung: Freitag, 2. Juni 2006