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Verirrt im Maisfeld

Nachdem ich das letzte Mal früh in der See baden war (wie jeden Tag), packten wir unsere Sachen und fuhren ab. Den Rügendamm haben wir vermieden und sind mit der Glewitzer Fähre aufs Festland gefahren.

Die Ostseezeitung verriet uns, das zwischen Anklam und Usedom ein Labyrinth in einem Maisfeld sein sollte. Das mussten wir uns ansehen und so wir fuhren hin.

Im Labyrinth waren dann 8 Stempel und zwölf Fragen versteckt. Man sollte mindestens 6 Stempel finden und alle Fragen beantworten. Einige Antworten auf die Fragen gab es aber als Hilfestellung am Eingang des Labyrinths.

Das Labyrinth war recht groß und der Mais so hoch, dass man nicht darüber hinweg sehen konnte. Gemeinerweise waren auch Spiralen im Mais, die am Ende nicht mal einen Stempel versteckten. Man mußte schon ganz schön suchen und alle Wege haben wir auch nicht gefunden. Nach 1,5 Stunden des Herumirrens hatten wir alle 8 Stempel, aber nur 10 Fragen gefunden.

Dieses Labyrinth soll wohl jedes Jahr neu an dieser Stelle sein, natürlich immer mit anderen Wegen.

Weiter ging die Fahrt nach Altentreptow, wo wir eine Mittagspause einlegten. Ein sehr ruhiges Städtchen mit einem Hotel am Markt, das Eisbecher und auch Mittagessern offerierte.

Nach dieser Stärkung fuhren wir weiter an der Müritz vorbei zu unserem Hotel, “Haus am See”. Schön an einem See gelegen, nicht weit nach Rheinsberg, sollte dies unsere Unterkunft für die nächsten Tage sein.

Am nächsten Tag wollten wir die Gegend erkunden und mein ehemaliges Kinderfereinlager ansehen.


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Letzte Änderung: Freitag, 2. Juni 2006