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Abends wartet im Tal bei Flåm ein einsamer Schlafwagen auf dem Abstellgleis, schön aufgeheizt in der Sonne. Da kann man dann einsteigen und hoffen, dass dieser Wagen oben in Myrdal dann auch an den Zug nach Oslo angehangen wird und man am nächsten Morgen nicht in Bergen landet.

Morgens war ich dann zurück in Oslo. Wieder einen Tag Zeit, Oslo anzusehen (Besuch im Freilichtmuseum).

Abends wieder per Schlafwagen führt unser Weg weiter nach Norden. Das nächtliche Reisen spart viel Zeit.

Zunächst aber nur bis Åndalsnes. Hier findet man Norwegens schönste Jugendherberge (nach Eigenwerbung, ist aber wirklich tadellos), 2km vom Bahnhof entfernt.

Auch hier kann man schöne Wanderungen unternehmen, ausgezeichnete Beschreibungen bietet die Touristeninformation an. Die Touren sind aber nicht zu unterschätzen, das Gelände hier ist ziemlich steil. Wer’s nicht glaubt, die 1000m Höhenunterschied am lokalen Berg kann man tatsächlich in einer knappen Stunde erklimmen, dreimal so schnell, wie gemeinhin gerechnet wird. Aber wenn die Wege auch fast senkrecht am Berg aufsteigen...

Ein Busausflug (50%, Kaffeefahrt) führt zum Geirangerfjord und über die steile Trollstiegenstraße. Hier ist man froh, wenn man nicht selbst fahren muß, außerdem bekommt man so viel mehr zu sehen.

Im Geirangerfjord drängen sich die Kruezfahrtschiffe viel mehr als in Flåm, hier ist man voll auf alle Touristen eingestellt. Flåm war ein kleines verschlafenes Nest, Geiranger ist eine richtige Stadt und entsprechend überlaufen.

Schnell wieder weg. Weiter nach Trondheim.


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Letzte Änderung: Freitag, 2. Juni 2006