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Big Bend Nationalpark - The Basin

Heute ging es endlich in den Big Bend Nationalpark hinein. Vorher traf allerdings am Bahnhof in Alpine der „American-Orient-Express“ ein, auf seinem Weg von  L.A. nach Chicago über Alpine, Del Rio, San Antonio, Austin, Texarkana vorbei. Der Zug fährt mehrfach in der Woche in beide Richtungen und braucht über 2,5 Tage für die Strecke, durchfährt dabei aber jede Menge interessaanter Gegenden.

Jetzt aber 80 Meilen südwärts zum Big Bend. Bevor wir reinfuhren, haben wir noch schnell Terlingua Ghost Town einen Besuch abgestattet.

Der Big Bend Nattionalpark hat eine gewaltige Ausdehnung, man kann 100 Meilen im Park fahren, ohne ihn zu verlassen. Er besteht grösstenteils aus der Chihuahua-Wüste, aber in der Mitte des Parks erstrecken sich die Chisos Mountains. Hier ist es etwas kühler und grüner. Am Südrand des Parks ersteckt sich die Mexikanische Grenze und hier fliesst der Rio Grande, der zur Zeit aber nicht viel Wasser führt. Ansonsten kann man hier gut Kanu fahren und Rafting betreiben. 

Wir hatten glücklicherweise noch ein freies Zimmer in der Lodge der Chisos Mountains erhalten, normalerweise muss man hier Monate, wenn nicht Jahre im Vorraus buchen. Und jetzt ist Hauptsaison, denn im Sommer ist es hier viel zu heiss. Auch jetzt ist es sehr warm.

Die Lodge liegt in der Mitte der Chisos Mountains, im Basin. Das hat nur einen Abfluss, das sogenannte„Fenster“. Dahin sind wir am Nachmittag noch gewandert. Da im Winter auch Trockenzeit ist, führen die wenigsten Flüsse hier Wasser und auch das Fenster war trocken.

Auf dem Rückweg lief uns noch eine Horde WIldschweine (Javelinas) über den Weg.

Am nächsten Tag gings weiter in die Wüste.


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Letzte Änderung: Freitag, 2. Juni 2006