Bei Ebbe besteht die Mündung des Flusses nur aus tiefem, weichen Sand. Genau hier beginnt der 4WD Track. WIr haben ja ein 4WD Fahrzeug. Also den richtigen Gang rein und
los. 50 Meter Sand sollten doch wohl kein Problem sein und das rasiermesserscharfe Geröll auf der anderen Seite ist mit einem Ersatzreifen auch gut zu bewältigen. Oder? HILFE! Wir stecken im Sand fest! Keine 2 Meter vom Beginn an! Und wir graben uns immer weiter ein! Bloss gut, dass wir ein Satellitentelefon dabei haben. Wir rufen also den Ranger an, aber vorher kommen noch welche, die uns mit Winde und Stahlseil aus der misslichen Lage befreien. Wir waren schon
bis über die Achsen versunken. Also, wenn man durch Sand fährt, muss man folgendes machen: - 4L und den dritten oder vierten Gang, bloss nicht zu langsam werden
- 3/4 der Luft aus den Reifen lassen (breite Reifen empfehlen sich sowieso)
- und ab.
Dann braucht man natürlich zwei Reserveräder und auch einen Kompressor, um die Reifen wieder aufzupumpen. Das hatten wir nicht und wir waren froh, als wir wieder raus waren. Vor lauter Schreck haben wir noch nicht mal ein Bild von unserem Camper im Sand gemacht. Immerhin erging es uns besser als dem “Dummkopf”, von dem wir in der Zeitung gelesen haben. Also Umweg fahren, um nach Coral Bay zu kommen. |