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Karijini Nationalpark

17. Tag (Sonntag 20.10.)

Auf geht’s zu einem der Höhepunkte unserer Tour, dem Karijini Nationalpark mit seinen Schluchten und Wasserläufen. Noch den Dieselkanister gefüllt, dann kann ja gar nichts mehr schief gehen.

Die Fahrt war lang und so waren wir erst am Nachmittag am Visitor Center. Wir haben uns noch ein paar Lookout’s und die Fortescue Falls angesehen, wandern wollten wir aber erst morgen.

Es war glühend heiss und ein Backofenwind wehte über die Ebene, aber wir entschieden trotzdem, auf dem Bushcampingplatz im Park zu übernachten. Der entpuppte sich als sehr idyllisch und ruhig. Gut, dass wir auch eine Aussenlampe gekauft hatten, so hatten wir auch etwas Licht ausserhalb des Campers, wenn wir ohne Stromanschluss sind.

... da riecht doch was nach Diesel??? Da tropft doch was??? Der Dieselkanister war undicht! Durchgerostet an einer Ecke! Na toll. Nachts erst mal auf den Kopf gestellt und am morgen versucht, den Inhalt einzufüllen. Es ging fast alles rein, den Rest haben wir anderen Campern auf einem benachbarten Platz in den Tank gekippt. Toll, jetzt haben wir nicht mal mehr einen Reservekanister, und das kilometerweit entfernt von irgendwelchen Tankstellen!

18. Tag (Montag 21.10.)

Früh aufgestanden, damit es noch nicht so heiss ist. Heute wurden die Wanderschuhe geschnürt. Zunächst liefen wir in die Schlucht der Fortescue Falls hinunter und ich habe erst mal ein Morgenbad genommen.

Danach war es schon zu heiss für weitere, längere Wanderungen und so fuhren wir von Aussichtspunkt zu Aussichtspunkt. An manchen musste man ein kleines Stück laufen, da wurden selbst 400 m zur Qual. Zwei Tage später erfuhren wir, dass an diesem Tag 51°C im Karijini Nationalpark im Schatten herrschten! Kein Wunder, dass es uns so heiss war... Hier folgen jetzt Bilder aller Lookouts.

Fortescue Falls

Fortescue River

Kalamina Gorge

Kalamina Gorge

Knox Gorge

Joffre Falls

Junction Pool

Junction Pool

Oxer Lookout

Oxer Lookout

Danach haben wir dann doch noch eine Wanderung unternommen und zwar zum Handrail Pool, nach unten in eine kühle, enge Schlucht mit eiskaltem Wasser. Am Ende des Weges ging es an einem Geländer und einem Seil zwei Meter nach unten in einen Pool mit eiskaltem Wasser. Hier konnte man noch etwas die Schlucht entlang schwimmen. Der Rückweg war hart. Ist schon mal jemand bei 51°C einen Berg hochgeklettert?

Nach dieser Hitzetortur verliessen wir den Park wieder und fuhren nach Tom Price um zu tanken und zu übernachten. Diese Stadt ist nur entstanden, weil hier eine der grossen Eisenerzminen liegt.

Am nächsten Tag sollte es weiter in den Millstream Nationalpark gehen.


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Letzte Änderung: Freitag, 2. Juni 2006