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25. Tag (Montag 28.10.)

Auch wenn Monkey Mia sehr touristisch sein soll, sehen wollten wir es doch. Auf dem Weg dahin kamen wir an Hamelin Pool vorbei, wo eine zqar nicht spektakuläre, so doch interessante Sehenswürdigkeit wartet: Stromatoliten! Cyanobacteria, der erste lebende Organismus auf der Erde von ca. 4 Milliarden von Jahren bildete mit angespülten Sedimenten Kolonien und es entstanden Gebilde, die wie Felsen aussehen, aber eben nur Cyanobakteriakolonien sind, Unter Wasser erzeugen die Stromatoliten Sauerstoff (hin und wieder sieht man eine Luftblase aufsteigen). Über einen Zeitraum von 1,5 Milliarden Jahren sorgten die Stromatoliten dafür, dass der Sauerstoffgehalt in der Atmosphäre auf 20% ansstieg und sich höheres Leben entwickeln konnte! Ohne Stromatoliten gäbe es uns nicht!

Heute kommen Stromatoliten nur noch an wenigen Stellen vor, da sie eigentlich eine günstige Nahrung für Tier darstellen. Allerdings ist das Wasser in dieser Bucht hier so stark salzhaltig, dass hier nichts überleben kann. Ausserdem konnte man noch eine alte Telegraphenstation sehen.

Das salzhaltige Wasser sorgte auch dafür, dass sich hier jede Menge Muscheln entwickelten und der Strand besteht hier nicht aus Sand, sondern aus Muscheln. Die sind so dicht gepackt, dass man sie früher zum Bauen von Häusern verwendet hat. Die Stellen, wo man die Blöcker herausgeschnitten hat, sind hier zu sehen.

In Monkey Mia haben wir Mark und Resi schon wieder getroffen. Damit wir die Delphine am nächsten Morgen sehen können, haben wir auf dem Campingplatz direkt am Strand übernachtet. Möven klauten Stücke von unserem Fleisch für’s Abendbrot!

26. Tag (Dienstag 29.10.)

Am nächsten Tag waren wir zeitig auf den Beinen, denn die Delphine kommen gegen 08:00. Tatsächlich wussten auch die Pelikane dies und in der Hoffnung, dass auch für sie Fisch abfällt, waren sie auch zahlreich erschienen. Aber auch die Touristen waren zahlreich da und ließen sich vom Ranger die Delphine erläutern. Diese erhalten täglich nur ein wenig Fisch, den Hauptteil müssen sie sich selbst erjagen. Dadurch bleiben sie wild und gewöhnen sich nicht an die Fütterung.

Viel spannender als die Delphine waren die Touristen, bei jedem neuen Delphin stürmten sie sofort an den Strand. Wir haben das dann nicht mehr mitgemacht, sondern sind mit einem Katamaransegelboot rausgefahren, um noch mehr Meeresgetier zu sehen. Das Boot war das schnellste der Welt (allerdings 1990). Wir sahen noch mehr Delphine, erfuhren, dass Delphine nur springen, wenn sie große Geschwindigkeiten erreichen wollen (z. B. beim Reisen). sahen kurz eine Seeschlange, eine Schildkröte (zu kurz zum Fotografieren) und leider keine Dugongs, obwohl wor lange danach gesucht hatten.

Danach verließen wir Monkey Mia und schalteten den 4WD ein, denn wir fuhren in den Francois Peron Nationalpark, der nur für 4WD-Fahrzeuge zugänglich ist. Wir sind aber nur bis zu einer ehemaligen Station gefahren, der Fracois Peron Homestead und haben uns diese angesehen.

Am Nachmittag verliessen wir dann die Halbinsel wieder und fuhren zurück zum Highway. Übernachtet haben wir an Hamelin Pool, denn dort konnte man auf einem kleinen, familären Campingplatz ganz in Ruhe übernachten. Der Dieselgenerator wurde 21 Uhr ausgestellt, danach gab es keinen Strom mehr, aber das war nun wirklich nicht so schlimm. Dafür hatten wir Ruhe.

Am nächsten Tag ging es weiter in Richtung Kalbarri, zum Kalbarri Nationalpark.


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Letzte Änderung: Freitag, 2. Juni 2006