Home
Anreise
Darwin-Broome
Edith Falls
Lake Argyle
Bungle Bungles
5-River-Lookout
Gibb River Road
Galvins Gorge
Leopold Ranges
Windjana Gorge
Broome
Broome-Perth
Südwesten
Perth
Kuala Lumpur
Edith Falls

Bei 37°C Hitze aussteigen, Sonnencreme dick auftragen, Hut aufsetzen und loswandern, den Berg hinauf. Uff! Soll das die ganzen 8 Tage so weiter gehen? Wandern in dieser zwar trockenen Hitze ist ziemlich anstrengend.

Nach einer halben Stunde waren wir dann schon am Ziel, glücklicherweise, denn das Verjagen der Buschfliegen, die uns noch den ganzen Urlaub über quälen sollten (die kriechen in Augen, Nasen und Ohren und lassen sich einfach nicht verjagen) beschäftigt ganz schön. Kopfnetze bringen zwar Erleichterung, aber sind bei der Hitze auch ganz schön lästig, so dass wir es eben doch mit dem “australischen Gruß” versuchten.

Das Wasser war angenehm kühl und der Wasserfall war perfekt zum DUchen geeignet. Man wollte gar nicht wieder aus dem Wasser. Irgendwann mussten wir dann aber doch und wir mussten uns auf den Rückweg, wieder Berg hoch und runter zurück zum Bus schleppen. TOllerweise wählte unser Guide für den Rückweg einen längeren Weg, so dass wir 1 Stunde dafür brauchten.

Der Rest des Tages ging mit der Autofahrt drauf. Mittags kurzer Stopp in Katherine, wo im Bottle Shop Bier und andere alkoholischen Getränke gebunkert wurden und die Eisbehälter aufgefüllt wurden. Bei der Hitze waren wir aber mit Wasser und Orangesaft besser als mit Bier bedient.

Nach weiteren 3 Stunden Fahrt wure an einem Roadhouse kurz gehalten. Danach ging’s zum Feuerholz suchen und 19:00 erreichten wir den ersten Lagerplatz, wie erhofft, mitten im Outback, weitab von solchem Zivilisationsmüll wie Duschen und Toiletten. Geduscht hatten wir ja schliesslich schon im Wasserfall und für’s Klo gibt’s einen Spaten zum Loch graben. Schnell noch den Sonnenuntergang geguckt und dann das Feuer entzündet.

Geschlafen wird natürlich in Swags, den australischen Schlafsäcken aus dickem Segeltuchstoff mit eingearbeiteter Schaumstoffmatratze. Da wird dann der eigentliche Schlafsack hineingestopft und das Kissen und alle anderen Dinge und man kann bequem unter’m Sternenhimmel schlafen. Allerdings war es zu selbst nachts zu heiss, so dass ich meinen Schlafsack nur als Unterlage verwendete.

Die Swags kann man am Tage dann auch gut als Aufbewahrungssack verwenden, man rollt einfach die Klamotten, die man für die nächsten Tage so braucht, mit rein. Superpraktisch.

Am nächsten Tag ging es weiter.


Anregungen? Kritik? Wünsche? Im Gästebuch verewigen oder eine EMail schicken.

Letzte Änderung: Freitag, 2. Juni 2006